{"id":12,"date":"2021-05-03T16:16:00","date_gmt":"2021-05-03T14:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rikayne.envs.net\/?p=12"},"modified":"2021-08-08T20:24:43","modified_gmt":"2021-08-08T18:24:43","slug":"warum-habe-ich-mich-fuer-ein-studium-entschieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rikayne.envs.net\/?p=12","title":{"rendered":"Warum habe ich mich f\u00fcr ein Studium entschieden?"},"content":{"rendered":"\n<p>Ja, die meisten werden erst einmal komisch gucken, da ich mich mit 41 noch einmal entschieden habe, ein Studium anzufangen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe damals nach dem Abi direkt eine Ausbildung als Physiotherapeutin gemacht. Die Jahre danach habe ich auch in diesem Bereich gearbeitet. Durch mehrere Umz\u00fcge bedingt (und dadurch gezwungenerma\u00dfen Jobwechsel), bin ich  dann aber auch in komplett andere Bereiche gerutscht, in die Pflege und die Aquaristik. Bei beiden T\u00e4tigkeiten habe ich gemerkt, dass sie mir schon um einiges mehr Freude machen als mein grunds\u00e4tzlicher Beruf. So wurde ich damals in der Pflege schon gefragt, ob ich nicht Lust h\u00e4tte eine Altenpflegeausbildung neben dem Job zu  machen. Es klangt zwar interessant und das Angebot war sehr nett, aber es gab gewisse Dinge an dieser Arbeit, die ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren konnte. Folglich habe ich abgelehnt. Die Aquaristik war vom Inhalt her super (ist halt auch mein Hobby), ich habe super viel gelernt, aber es war ein echter Knochenjob. Und da man bis Ende 60 zur Rente durchhalten m\u00f6chte, wird das in der Richtung schwierig. <\/p>\n\n\n\n<p>Mein Mann und ich wohnen seid 2019 (berufsbedingt durch ihn) in Den Haag in den Niederlanden. Von Beruf aus bin ich hier &#8222;Hausfrau&#8220; (h\u00e4tte ich nie gedacht, dass das mal so sein k\u00f6nnte)  <\/p>\n\n\n\n<p>Nun hab ich mir vor einigen Monaten die Frage gestellt, was ist, wenn wir wieder nach Deutschland zur\u00fcckkehren? Das ich wieder Arbeiten m\u00f6chte ist klar. Die Frage war aber eher: Was genau m\u00f6chte ich dann machen? Die Pflege und Aquaristik fallen soweit flach und zu meinem grunds\u00e4tzlichen Beruf zur\u00fcckzukehren w\u00e4re erstens fast unm\u00f6glich, da zu lange Pause und nicht mehr &#8222;uptodate&#8220; und zweitens h\u00e4tte ich ehrlich gesagt keine Freude mehr dran.<\/p>\n\n\n\n<p>So hab ich \u00fcberlegt, wo meine Interessen liegen, was mir Spass machen k\u00f6nnte, was zukunfts-technisch recht sicher ist und (ja da muss man nun mal auch dr\u00fcber nachdenken) auch ein angemessenes Gehalt einbringt.  Was f\u00fcr mich auch sehr wichtig ist: Das der Job recht &#8222;flexibel&#8220; sein sollte, da wir davon ausgehen, dass 2023 nicht der letzte Umzug f\u00fcr uns sein wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch, dass wir im Ausland wohnen, kam f\u00fcr &#8222;Etwas Neues lernen&#8220; so tats\u00e4chlich nur ein Fernstudium in Frage. Hier vor Ort etwas Neues anzufangen ist leider nicht m\u00f6glich. Dazu sind meine Sprachkenntnisse ehrlicherweise einfach  wirklich zu mies.  <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich durch viele Studieng\u00e4nge durchgearbeitet, vom Gesundheitswesen, zur Technik bis zum Wirtschaftsteil. Am Ende bin ich dann bei 2 f\u00fcr mich interessanten Bereichen h\u00e4ngen geblieben. Diese waren Game Design und Medieninformatik. Auch bevor ich meinen Mann  damals kennengelernt habe, war ich schon immer daran interessiert, was in einem PC da eigentlich so abl\u00e4uft und wie das wohl alles so funktioniert. Als dann noch mein Mann ins Spiel kam (er ist Softwareentwickler), hab ich die Jahre immer ganz interessiert geschaut, was er da so macht (auch wenn ich davon fast nix verstanden habe). Fakt ist, dass ich so etwas gerne selber k\u00f6nnen m\u00f6chte und denke auch wirklich Spass daran h\u00e4tte! <\/p>\n\n\n\n<p>Game Design f\u00e4nde ich perfekt, da dort Programmierung und Kreativ sein in Einem vorhanden w\u00e4re. Mein Mann und ich sind eingefleischte &#8222;Zocker&#8220; (nicht mehr so schlimm wie fr\u00fcher), also eh in der Richtung unterwegs. Weiterhin habe ich damals 2 Jahre ehrenamtlich bei einer Gaming Firma gearbeitet und durch den Einblick dort auch schon gedacht, das k\u00f6nnte etwas f\u00fcr mich sein. Das Negative zum Game Design ist aber leider, dass wir wohnorttechnisch an den Beruf meines Mannes gebunden sind und uns h\u00f6chstwahrscheinlich weitere Umz\u00fcge bevorstehen. Und im Gaming Bereich etwas so Flexibles zu finden, w\u00fcrde denke nicht einfach. <\/p>\n\n\n\n<p>Folglich habe ich mich f\u00fcr die Medieninformatik entschieden. Ich habe zwar erst zwischen der normalen Informatik und der Medieninformatik geschwankt, aber nach l\u00e4ngerem \u00dcberlegen, dem Vergleich der Module und den Vorstellungen was ich sp\u00e4ter gerne machen m\u00f6chte, passt die Medieninformatik einfach besser zu mir. Update Nachtrag: Es ist nun Mediendesign geworden. <\/p>\n\n\n\n<p>Das dieses Studium auch nicht einfach wird, ist mir vollkommen bewusst. Das es jede Menge Arbeit, Lernen und Verzicht bedeutet ebenso. Sich bei sch\u00f6nem Wetter zu \u00fcberwinden, sich um die 7-8 Stunden am Tag in seine Lernutensilien zu vertiefen, wird schon eine Herausforderung! Aber ganz ehrlich? Ich habe momentan die Zeit dazu, das Interesse ist auch da und mehr wie schief gehen kann es ja nicht oder? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, die meisten werden erst einmal komisch gucken, da ich mich mit 41 noch einmal entschieden habe, ein Studium anzufangen. Ich habe damals nach dem Abi direkt eine Ausbildung als Physiotherapeutin gemacht. Die Jahre danach habe ich auch in diesem Bereich gearbeitet. Durch mehrere Umz\u00fcge bedingt (und dadurch gezwungenerma\u00dfen Jobwechsel), bin ich dann aber auch in komplett andere Bereiche gerutscht, in die Pflege und die Aquaristik. Bei beiden T\u00e4tigkeiten habe ich gemerkt, dass sie mir schon um einiges mehr Freude machen als mein grunds\u00e4tzlicher Beruf. 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